Dienstag, 09.04.2013
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| Von Key West nach Miami Beach |
Dann machen wir uns auf den Weg nach Miami. Unterwegs halten wir auf Höhe des MM (Mile Marker) 82,7 bei einem kleinen Postamt und ich kaufe die noch fehlenden Briefmarken für meine Urlaubspost. Ich hatte zwar schon in Neu Orleans 21 Marken gekauft ($1,10 pro Stück) aber ich brauche noch 4 weitere. Wie schon im letzten Jahr sind die Post Offices dünn gesät und haben dann auch noch sparsame Öffnungszeiten. Auch scheint es uns, als würden die blauen Briefkästen immer weniger.
| Hier werden wieder Urlaubs-Postkarten losgeschickt |
Unser Mittagessen gibt es in einem "Outback" Restaurant. In Bradenton haben wir schon einmal bei dieser Kette gegessen und waren dort sehr zufrieden. Das Restaurant hier ist einem Hotel angeschlossen und wir sitzen auf einer kleinen Holzterrasse und blicken auf den Golf von Mexiko. Die Lage ist toll. Leider kann weder das Essen noch der Service mithalten und durch den starken Wind ist es auch ein wenig ungemütlich. Wir fahren jetzt in einem Rutsch durch nach Miami.
Gegen 15.30 Uhr erreichen wir unser Hotel. Wir haben wieder das Cardozo bekommen, das wir schon von unserem letzten USA-Aufenthalt kennen. Es ist in Miami South Beach (im Art-déco-Viertel) am Ocean Drive direkt vor dem Strand gelegen. Ein kleines und stilvolles Hotel mit 43 Zimmern. Jedes Zimmer ist ein Unikat und wirklich toll und stylish eingerichtet. Wie meistens gehen "stylish" und "praktisch" nicht zusammen aber wir finden es trotzdem toll (abgesehen von der lärmenden Klimaanlage des Nachbarhotels, die Tag und Nacht läuft).
| Unser Hotel in South Beach |
| Die Versace Villa, nur ein paar Schritte von unserem Hotel entfernt |
Zum Abendessen gibt es einen New York Gedächtnis-Besuch im Shake Shack, um Burger mit Fritten (für mich Mushrom Burger mit Pilzen und Cheese Fries) zu essen. Glücklicherweise gibt es hier im Gegensatz zu New York keine endlose Warteschlange. Zum Nachtisch gibt es später ein sehr, sehr leckeres Eis aus einem kultigen kleinen Laden "The Frieze" in einer Nebenstraße. Wir shoppen noch ein bißchen und Steffen findet endlich seine blauen Lieblings T-Shirts aus 100% Baumwolle von Gap (in den Gap Outlets gab es nämlich nur T-Shirts mit 20% Polyacryl).
Später schauen wir uns das Nachtleben am Ocean Drive an (ohne diesmal einen vogelbadgroßen, fast alkoholfreien Strawberry Magerita zum Preis von $25 plus Tax und Tip zu trinken). Die große Schwulen Parade, die am kommenden Wochenende stattfindet, wirft schon ihre Schatten voraus. Vor einem Club singen Drag-Queens. Die Außenflächen der Restaurants am Ocean Drive sind gut besucht. Ständig sprechen uns Restaurantmitarbeiter/-innen an und versuchen, uns in ihr Restaurant zu locken. Auf die Dauer ist das ganz schön nervig, insbesondere wenn man schon gegessen hat.
Da wir nicht die Kneipen- oder Clubgänger sind gehen wir schließlich ins Hotel zurück.
