Freitag, 05.04.2013
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| Von Madeira Beach nach Fort Myers Beach |
Heute Nacht haben wir zwar besser geschlafen als gestern, aber von "gut" ist es doch noch ein ganzes Stückchen entfernt. Der Himmel ist noch bedeckt, aber es regnet nicht mehr.
Unsere heutige Etappe ist 209km lang und geht nach Fort Myers, der „Stadt der Palmen“. Nicht nur der traumhafte Sandstrand lockt jedes Jahr die Touristen an, Fort Myers ist auch idealer Ausgangspunkt für die Inseln Sanibel und Captiva Island. Sanibel Island ist berühmt für seine wunderschönen Muscheln und das Fahrradfahren. Unser Hotel steht in Fort Myers Beach auf Estero Island, es ist das 4-Sterne
Pink Shell Beach Resort & Marina.
Auf dem Weg dahin besuchen wir noch den
Manatee Village Historical Park in Bradenton. Hier kann man sich ein Bild vom Leben der ersten Siedler machen. Es gibt verschiedene Gebäude aus dem 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, ein Gerichtsgebäude von 1860, eine Kirche von 1887, ein Krämerladen von 1903 und eine Schule, ein Siedlerhaus von 1912 und diverse Nebengebäude (Ställe, Räucherhaus, Schmiede, Bootswerft). In der Kirche finden heute noch Hochzeiten statt.
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| Alte Dampflok am Park Eingang |
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| Im Krämerladen |
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| Heike beschmust die Katzen |
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| Altes Gerichtsgebäude |
Wir sehen uns alles gründlich an und fahren dann nach Fort Myers Beach. Um 16.00 Uhr checken wir ein. Das Hotel ist toll, direkt am Strand aber das letzte an der Straße, dann beginnt schon Bowditch Park, ein kleines Naturschutzgebiet. Unser Zimmer ist groß, mit Küche, schönem Bad und großem Balkon mit Fliegengittern und Schaukelstuhl mit Blick auf den Golf von Mexiko. Man gönnt sich ja sonst nichts. Da unsere Reiseagentur uns in Fort Myers Beach kein Hotel direkt am Strand mehr anbieten konnte haben wir es selber im Internet gebucht und 417 Euro für 2 Nächte im Luxus investiert (inklusive Frühstück!).
Wir machen einen Spaziergang am Strand entlang zum Angler Pier. Diesmal wird kein Eintritt genommen und wir laufen auf die Seebrücke. Wie auf allen Seebrücken sind auch hier viele Angler. Auf der Brüstung sitzt ein Pelikan und quält sich mit einem anscheinend zu großen Fisch. Die Angler haben es wohl etwas zu gut gemeint mit ihm. Das Tier ist von uns völlig unbeeindruckt und läßt sich mit uns und anderen Touristen fotografieren.
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| Pelikan auf dem Angler Pier alleine... |
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| ... und mit posierenden Touristen |
Später zurück im Zimmer genießen wir den Ausblick vom Balkon, schauen uns den Sonnenuntergang an und futtern ein kleines Abendessen aus unseren Vorräten.
Im Reiseführer hatte ich gelesen, dass hier ein bißchen der "Ballermann" mitschwingt und der Billigtourismus vorherscht. Bis jetzt konnten wir davon nichts merken, morgen wird uns aber klar, was die Autoren von Iwanowski's "Florida" gemeint haben.
Jetzt fallen wir erstmal in unser großes, bequemes Bett und schlafen tief und fest.