Von Homosassa nach Madeira Beach

Mittwoch, 03.04.2013

Von Homosassa nach Madeira Beach
Heute fahren wir 140km von Homosassa nach St. Petersburg-Clearwater, der Sonnenhauptstadt Floridas. Unser Hotel liegt jedoch in Madeira Beach, schließlich wollen wir an den Strand.

St. Petersburg-Clearwater, St. Petersburg und Clearwater gehören zu den landschaftlich schönsten und abwechslungsreichsten Orten an der Golfküste von Florida. Mehr als 12 Millionen Urlauber besuchen jährlich diese Region. Sie ist damit das beliebteste Reiseziel an der Westküste Floridas. Neben 361 Sonnentagen und kilometerlangen feinsandigen puderweißen Sandstränden hat sich St. Petersburg zu einer Kulturmetropole mit einer herausragenden Museumslandschaft entwickelt. Das Flaggschiff der Szene ist das Salvador Dali Museum. Von "The Pier", einer auf dem Kopf stehenden Pyramide, hat man einen beeindruckenden Blick über die Bucht und die Stadt.

Sonnenhauptstadt hin oder her, wir hatten Wind und Regen, aber davon später mehr.

Zuerst steuern wir den Homosassa Springs Wildlife State Park an. Er ist gleich in der Nähe und um kurz nach 10.00 Uhr sind wir da. Noch ist viel Platz auf dem Parkplatz. Vom Visitor Center wird man mit dem "Pontoon Boat" in den Park gefahren (20 Minuten, schöne Tour), man kann aber auch laufen. Der relativ kleine, aber schön angelegte Naturzoo beherbergt nahezu alle in Florida heimischen Tiere in natürlicher Umgebung (z.B. Manatees, Pumas, Adler, Bären, Otter, Flamingos etc.). Wir machen die Runde, um uns alles anzuschauen, hören den Volunteers bei den Erklärungen zu, und sehen wie die Manatees viel Salat verdrücken. Dann machen wir uns wieder auf den Weg.

Mit dem Boot zum Park
Zwei Mantees (Seekühe)
Alligator beim Sonnen
Allerlei Vögel im Park
Unterwegs gibt es Mittagessen im Perkins, Restaurant und Bakery. Meine Süßkartoffelfritten mit Shrimps liegen mir abends noch wie Blei im Magen.

Gegen 16.30 Uhr erreichen wir das Barefoot Beach Resort in Madeira Beach, zwischen Clearwater und St. Petersburg. Direkte Strandlage, die Promenade mit Restaurants und Geschäften ist zu Fuß zu erreichen. Die 43 Zimmer verteilen sich auf 4 Stockwerke.

Das Hotel ist ein alter Kasten, Roomservice gibt es nicht, man stellt morgen sein Körbchen mit Wunschzettel und benutzer Wäsche vor die Tür und bekommt nachmittags frische Wäsche etc. wieder vor die Tür gestellt. Aber wir sind direkt am Strand, haben einen kleinen Balkon, an dem die Pelikane vorbeisegeln und schauen auf den Golf von Mexiko.

Es ist schon windig und der Himmel sieht nicht vielversprechend aus. Also nix wie los, bevor es richtig ungemütlich wird. Wir machen einen Strandspaziergang. 20-30 Meter vom Strand entfernt schwimmen mehrere Delphin Schulen. Ich bin hin und weg. Wir sind auf dem Weg zu Johns Pass (natürlich Marina). Eine Touristenfalle vor dem Herrn, aber irgendwie auch toll. Hier ist der Teufel los. Es gibt diverse Anbieter von Waverunnern, Parasailing, Dolphin Tours, Angel Touren etc. Dazwischen völlig entspannt Pelikane, Herons, Egrets (Reiher, und was für große Viecher!) und andere Wasservögel. Die Restaurants (Hooters, Bubba Gump Shrimp etc.) sind voll, Seafood, wohin man schaut. Die Boote mit den Angeltouristen laufen ein. Die Fische werden direkt am Steg geschlachtet (nachdem man sie durch die Augen auf ein Nagelbrett gespießt hat), die Pelikane streiten sich um die Fischreste und die Delphine schwimmen fröhlich im Hafenbecken herum.

Langsam wird es dunkel und kühler und wir laufen ins Hotel zurück. Da Steffen in den Touristenfallen nicht das richtige gefunden hat, fahren wir in eine Pizza Bude. Mittlerweile ist es 20.30 Uhr und es regnet. Unser Essen lädt leider nicht zur Wiederholung ein.

Zurück im Zimmer sehen wir noch ein bischen TV und gehen dann ins Bett.